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Geplantes Denkmal für Zwischenkriegsminister kritisiert

Saturday, December 12th, 2015

Die führende linke Tageszeitung des Landes kritisiert Pläne, denen zufolge des Historikers Bálint Hóman ehrend gedacht werden soll. Hóman war als Bildungs- und Religionsminister unter Miklós Horthy aktiv an der antisemitischen Gesetzgebung beteiligt. Bitte weiterlesen

Holocaust-Kurs an katholischer Uni

Tuesday, June 2nd, 2015

Konservative Kommentatoren sind sich in ihrer Haltung zu einem Pflichtlehrgang zum Thema Holocaust uneinig. Dieser soll an der katholischen Péter-Pázmány-Universität eingeführt werden. Bitte weiterlesen

Auschwitz-Gedenken

Thursday, January 29th, 2015

Ein linksorientierter Kommentator vertritt die Ansicht, dass Ministerpräsident Orbán zu den Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz nach Polen hätte reisen sollen. Ein Analyst des rechten Spektrum wiederum zitiert die Worte des Regierungschefs, in denen er die ungarische Mitschuld am Holocaust eingeräumt hatte. Bitte weiterlesen

Anti-israelischer Auftritt eines rechtsradikalen Bürgermeisters

Wednesday, August 6th, 2014

Kolumnisten beider politischer Lager empfinden es als eine Enttäuschung, dass im heutigen Ungarn der Bürgermeister einer kleinen Kommune mit einer irr- und widersinnigen, gleichzeitig aber möglicherweise auch schädlichen antisemitischen Aktion für öffentliches Aufsehen sorgen kann. Bitte weiterlesen

Interne Kritik wegen Mazsihisz-Boykott

Friday, April 18th, 2014

Vertreter einer bekannten jüdischen Stiftung verurteilen den Beschluss des Nationalrats der jüdischen Gemeinden (Mazsihisz), die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Holocaust-Gedenkjahres zu boykottieren. Sie bezeichnen die Entscheidung als klare Kompetenzüberschreitung, die jetzt schon in einer Verfestigung des Antisemitismus resultierte. Bitte weiterlesen

Australischer Ungarn-Bericht kritisiert

Monday, March 17th, 2014

Ein unabhängiger konservativer Blogger äußert sich empört über einen australischen Rundfunkbericht, in dem Ungarn als Land beschrieben wird, in dem Nazi-ähnliche rechtsextreme Bürgerwehren umherschwirren und diese offensichtlich die stillschweigende Billigung des Ministerpräsidenten genießen. Bitte weiterlesen

Hintergründe des Streits um das Holocaust-Gedenken

Monday, February 17th, 2014

Ein liberaler Analyst prophezeit, dass der Ministerpräsident die von Spitzenvertretern der jüdischen Gemeinschaft erklärten Forderungen zurückweisen wird. Diese sind eine Vorbedingung für deren Teilnahme an Veranstaltungen im Rahmen des staatlichen Holocaust-Gedenkjahres. Ein rechter Kommentator wiederum zeigt mit dem Finger auf „ungebildete“ Berater. Diese hätten den Regierungschef in eine Auseinandersetzung manövriert, aus der man nur schwer wieder herauskomme. Bitte weiterlesen

Antisemitismus zurückgegangen – aber noch im europäischen Durchschnitt

Wednesday, January 22nd, 2014

Eine jüdische Internetseite berichtet, dass der Antisemitismus seit 2010 zurückgegangen sei, aber immer noch über dem vor acht Jahren ermittelten Stand liege. Als Grund, warum „viele Leute den Eindruck von einem Anstieg des Antisemitismus haben“, benennt der für die jüngste Untersuchung verantwortliche Soziologe die Präsenz einer rechtsextremen Partei im Parlament. Dadurch könnten sich unverbesserliche Antisemiten zu einem aggressiveren Verhalten als früher ermutigt fühlen. Bitte weiterlesen

Radnóti-Statue zerstört – Magyar Hírlap verurteilt Reaktion des „Spiegel“

Friday, November 22nd, 2013

Die regierungsfreundliche Tageszeitung findet, liberale und ausländische Beobachter sollten sich dafür entschuldigen, dass sie einen einfachen nächtlichen Autounfall als Akt des Antisemitismus in Ungarn gewertet hätten. Bitte weiterlesen

Ein marxistischer Philosoph über Horthy und den Kapitalismus

Wednesday, November 13th, 2013

Der sehr bekannte linke Philosoph Gáspár Miklós Tamás wendet sich mit einem Beitrag an liberale und konservative Kritiker der Horthy-Gedenkveranstaltung der vergangenen Woche. Dabei bezeichnet er es als absurd, die Kritik an der Zwischenkriegszeit lediglich auf den Aspekt des Antisemitismus zu beschränken. Bitte weiterlesen